
Klick auf 'Veröffentlichen'. Zwei Sekunden Ladebalken, dann die Meldung: Seite ist live. Keine Entwicklerin, die ich erst anrufen muss, kein Ticket, das irgendwo im System hängt – meine Membado-Verkaufsseite für den neuen Kurs war in diesem Moment einfach da und sofort kaufbar.
Genau dieser Moment ist der Grund, warum mir andere Coaches ständig die gleichen Fragen zu Membado und dem Bau ihrer ersten Landingpage stellen. Also sammle ich hier mal alles, was mir wirklich oft gestellt wird, ehrlich beantwortet.
Bevor es für mich eine richtige Verkaufsseite gab, habe ich meine ersten Kurse live über Zoom gehalten, ganz ohne Aufzeichnung, und den Zugangslink jedes Mal händisch per E-Mail verschickt. Das ging eine Weile gut, bis eine Teilnehmerin den Link in ihrem vollen Postfach nicht mehr fand und die ganze Stunde verpasste. Zwischen drei verschiedenen Plattformen hin und her zu wechseln, fühlte sich jedes Mal wie ein kleiner Umzug an: neue Logins, neues Layout, die leise Angst, dass gleich wieder etwas kaputtgeht.
Brauche ich einen Entwickler für meine erste Verkaufsseite?
Nein, brauchst du nicht. Das ist die kurze Antwort, die ich jeder Coachin gebe, die mich das fragt.
Der Baukasten, mit dem du heute arbeitest, ist für Menschen ohne Technik-Hintergrund gedacht. Du ziehst ein Element an seinen Platz, tippst deinen Text rein, passt die Farbe an, fertig.
Verkaufsseiten bauen ist grundsätzlich ein eigenes Handwerk, egal auf welcher Plattform du landest – mir geht es hier nur um das, was in Membado konkret anders läuft als anderswo.
Welche Plattform am Ende überhaupt zu dir passt, ist noch mal eine ganz andere Frage als die, wie du anschließend die Seite baust.
Der Block-Editor: Elemente stapeln wie Yogablöcke
Mich erinnert der Editor an das Stapeln von Blöcken und Boltern in einer Yogastunde. Jedes Element hat seinen festen Platz, du schiebst es hin, richtest es aus, fertig.

Am meisten Zeit habe ich am Hero-Bild verbracht, also dem großen Bild ganz oben, das als erstes ins Auge fällt. Ein Seitenverhältnis von 16:9 funktioniert dafür am verlässlichsten, weil es auf den meisten Bildschirmen harmonisch wirkt.
Wichtiger als jedes Raster war mir aber, dass die Seite am Ende nach mir aussieht und nicht nach einer gesichtslosen Verkaufsmaschine.
Dein Handy ist der strengste Tester, den du hast
Wir Coaches sitzen stundenlang an großen Bildschirmen, während unsere zukünftigen Kundinnen meistens am Handy scrollen, in der Bahn oder auf dem Sofa.
Google bewertet Seiten heute vor allem über die mobile Ansicht, nicht über die Desktop-Version.
Ein Bild, das am Laptop toll aussieht, kann auf dem Handy plötzlich den ganzen Text verdecken, und eine Seite, die spürbar lange lädt, verliert Leute, bevor sie überhaupt dein Begrüßungsvideo gesehen haben.
Bevor deine Verkaufsseite überhaupt Sinn ergibt, sollte deine Kursstruktur stehen. Bei mir hat es sehr geholfen, dass ich vorher meine Membado Kategorien erstellen konnte, damit die Reihenfolge auf der Seite zur Reihenfolge im Kurs passt.
Weniger Testimonials zeigen, mehr Vertrauen gewinnen
In Marketing-Büchern liest man oft, du bräuchtest zwanzig Testimonials mit Foto und Namen, um überhaupt ernst genommen zu werden.
Bei tiefen Themen wie Yoga oder Coaching wirkt genau das auf viele Menschen eher abschreckend als überzeugend.
Wie beim Kochen: Wirfst du jedes Gewürz gleichzeitig in den Topf, schmeckt am Ende nichts mehr nach irgendetwas Bestimmtem. Ein, zwei ehrliche Stimmen, die wirklich etwas Konkretes beschreiben, wiegen bei uns mehr als eine ganze Wand voller Sternchen.
Deine Seite darf ruhig ein bisschen atmen und nicht nach Verkaufszwang klingen.
Was muss rechtlich wirklich auf der Seite stehen?
Das ist ein eigenes großes Thema für sich, deshalb nur das Wichtigste: Die Impressumspflicht gilt auch für deine Landingpage, und Membado löst das zum Glück automatisch über den Footer.
Wie du deine Zahlungsanbieter anbindest, erkläre ich ausführlicher in meinem Membado Tutorial Deutsch: So verknüpfst du Zahlungsanbieter ohne Technik-Chaos, denn genau dieser Übergang zur Bezahlseite muss sich nahtlos in die Verkaufsseite einfügen.
Welche Conversion Rate ist eigentlich normal?
Eine Freundin, die seit Jahren Pilates auf dem Reformer macht, hat mich neulich beim Kaffee gefragt, warum ihre neue Seite nicht reihenweise Verkäufe bringt.
Bei kalten Besucherinnen, die dich vorher noch nicht kannten, liegt eine normale Quote im Online-Marketing oft nur zwischen 2 und 5 Prozent. Das klingt wenig, nimmt aber enorm viel Druck raus, wenn du es vorher weißt.
Du musst nicht jede Person überzeugen, die auf deiner Seite landet, sondern nur die richtigen.
Kleine Boni oder ein Zusatzangebot können den gefühlten Wert deutlich erhöhen, ohne dass du am Preis selbst etwas änderst. Wie das technisch geht, steht in meinem Text über Membado Upsell erstellen.
Und was ist mit allem anderen drumherum?
Der Mitgliederbereich, in dem deine Teilnehmerinnen nach dem Kauf landen, ist ein eigenes Kapitel. Auf der Verkaufsseite zählt nur, dass der Übergang sich nahtlos anfühlt.
Automatisierte Abläufe im Hintergrund, von der Rechnung bis zur Erinnerungsmail, nehmen mir inzwischen eine Menge Handarbeit ab.
Wo deine Kursvideos am Ende technisch liegen, ist wieder eine andere Baustelle als die Landingpage selbst.
Workbooks oder PDFs zum Download gehören für mich eher in den Kursbereich als auf die Verkaufsseite.
Ob jemand deine Videos herunterladen und weiterverteilen kann, ist ein eigenes Thema, das ich bewusst getrennt von der Landingpage behandle.
Erst wenn ich meinen eigenen Kurs einmal komplett durchgeklickt habe, drücke ich nach der Testphase den Launch-Knopf.
Ob deine Teilnehmerinnen am Ende wirklich dranbleiben, hat übrigens weniger mit der Verkaufsseite zu tun als mit dem, was danach in deinem Kurs passiert.
Ein kostenloser Mini-Kurs als Köder für neue Adressen ist noch mal ein ganz eigenes Spiel als der Verkauf des Hauptkurses.
Wie deine Teilnehmerinnen ihre erste Willkommensmail nach dem Kauf erleben, ist mir fast genauso wichtig wie die Verkaufsseite selbst.
Neuigkeiten oder Termine später zu kommunizieren hat mit dem Bau der Verkaufsseite nichts mehr zu tun.
Was am Ende auf deinem Bildschirm zählt
Das hätte ich gerne vorher gewusst: Die Technik wird irgendwann unsichtbar, und dann denkst du nicht mehr über Buttons oder Ladezeiten nach, sondern nur noch an die Person, die gerade gekauft hat.
Zwischen drei Plattformen gewechselt zu haben, fühlt sich heute nicht mehr nach verlorener Zeit an, sondern nach dem Weg, der hierher führen musste.
Du brauchst keine perfekte erste Version deiner Verkaufsseite, du brauchst nur eine, die online geht.
Der Rest lässt sich später anpassen, wie die Tiefe einer Dehnung in deiner eigenen Yoga-Praxis, mit der Zeit, nicht auf einmal.